Wohngemeinschaften sind in Schweizer Städten weit verbreitet — nicht nur unter Studierenden, sondern auch unter Berufstätigen, die Wohnkosten teilen und soziale Kontakte haben möchten. WG-Leben kann bereichernd sein — wenn man die Grundregeln beachtet.
Mitbewohner finden
Die wichtigsten Plattformen für die WG-Zimmer-Suche in der Schweiz:
- WGZimmer.ch: Grösste Plattform für WG-Zimmer in der Schweiz
- Flatfox.ch: Auch einzelne WG-Zimmer
- Facebook-Gruppen: «Wohnung/Zimmer gesucht Zürich», ähnliche lokale Gruppen
- Hochschul-Plattformen: Interne Boards vieler Universitäten
Mietvertrag in der WG
Kläre genau, wie der Mietvertrag gestaltet ist:
- Einer unterschreibt den Vertrag (Hauptmieter), die anderen zahlen ihm): Mehr Vertrauen nötig
- Alle unterschreiben gemeinsam (Solidarhaftung): Jeder haftet für alle
- Untermiete: Hauptmieter hat Untervermieter, die einen Untervertrag unterzeichnen
Egal welche Variante: Alles schriftlich festhalten. Nebenkosten, Haushaltskosten, Depositum und Kühlschrankregeln.
Grundregeln für ein gutes Zusammenleben
- Klare Absprachen über Putzdienst und Küche
- Gemeinsame Kasse für Haushaltsgüter (z.B. monatlich CHF 30 bis CHF 50 pro Person)
- Respekt für Ruhezeiten und persönlichen Raum
- Gäste: Ankündigen, nicht dauerhaft einquartieren
- Offene Kommunikation bei Problemen — nicht schweigen bis es explodiert
Wann die WG nicht mehr passt
WG-Konstellationen verändern sich — jemand zieht aus, neue kommen rein. Kündigung eines WG-Mitglieds: Nur wenn alle Mitunterzeichner zustimmen (bei Solidarvertrag). Der Hauptmieter braucht einen zumutbaren Nachmieter, wenn er ausziehen will.
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