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WG-Leben in der Schweiz: Tipps für Mitbewohner-Suche, Mietvertrag und Konflikte

In einer WG zu wohnen spart Geld — und kann auch Quelle von Konflikten sein. Wie du es richtig angehst.

Redaktion umzugsfirma-buchen.blog 21. April 2026 6 Min. Lesezeit

Wohngemeinschaften sind in Schweizer Städten weit verbreitet — nicht nur unter Studierenden, sondern auch unter Berufstätigen, die Wohnkosten teilen und soziale Kontakte haben möchten. WG-Leben kann bereichernd sein — wenn man die Grundregeln beachtet.

Mitbewohner finden

Die wichtigsten Plattformen für die WG-Zimmer-Suche in der Schweiz:

  • WGZimmer.ch: Grösste Plattform für WG-Zimmer in der Schweiz
  • Flatfox.ch: Auch einzelne WG-Zimmer
  • Facebook-Gruppen: «Wohnung/Zimmer gesucht Zürich», ähnliche lokale Gruppen
  • Hochschul-Plattformen: Interne Boards vieler Universitäten

Mietvertrag in der WG

Kläre genau, wie der Mietvertrag gestaltet ist:

  • Einer unterschreibt den Vertrag (Hauptmieter), die anderen zahlen ihm): Mehr Vertrauen nötig
  • Alle unterschreiben gemeinsam (Solidarhaftung): Jeder haftet für alle
  • Untermiete: Hauptmieter hat Untervermieter, die einen Untervertrag unterzeichnen

Egal welche Variante: Alles schriftlich festhalten. Nebenkosten, Haushaltskosten, Depositum und Kühlschrankregeln.

Grundregeln für ein gutes Zusammenleben

  • Klare Absprachen über Putzdienst und Küche
  • Gemeinsame Kasse für Haushaltsgüter (z.B. monatlich CHF 30 bis CHF 50 pro Person)
  • Respekt für Ruhezeiten und persönlichen Raum
  • Gäste: Ankündigen, nicht dauerhaft einquartieren
  • Offene Kommunikation bei Problemen — nicht schweigen bis es explodiert

Wann die WG nicht mehr passt

WG-Konstellationen verändern sich — jemand zieht aus, neue kommen rein. Kündigung eines WG-Mitglieds: Nur wenn alle Mitunterzeichner zustimmen (bei Solidarvertrag). Der Hauptmieter braucht einen zumutbaren Nachmieter, wenn er ausziehen will.