Genf und Lausanne sind die grössten Städte der Westschweiz — mit einem ganz eigenen Flair, hohen Mietpreisen und für Deutschschweizer oft auch mit einer sprachlichen Herausforderung. Was gilt es beim Umzug in die Romandie zu beachten?
Sprache und Kultur
Genf und Lausanne sind französischsprachig. Die meisten Behörden, Vermieter und Handwerker sprechen Französisch. Auf dem Wohnungsmarkt sind Mietverträge auf Französisch — was das Lesen und Verstehen für Deutschsprachige erschwert. Hol dir bei Bedarf Unterstützung (Übersetzung, Mieterverband).
Mietpreise in Genf
Genf hat die höchsten Mietpreise der Schweiz — noch vor Zürich:
- 2-Zimmer-Wohnung in Genf: CHF 2'000 bis CHF 3'500 pro Monat
- 3-Zimmer-Wohnung: CHF 2'800 bis CHF 4'500
- Wohnungen in Carouge oder Lancy (Agglomeration): etwas günstiger
Mietpreise in Lausanne
Lausanne ist günstiger als Genf, aber teurer als viele Deutschschweizer Städte:
- 2-Zimmer-Wohnung: CHF 1'400 bis CHF 2'200
- 3-Zimmer-Wohnung: CHF 1'800 bis CHF 2'800
Umzugskosten in die Romandie
Ein Fernumzug von Zürich nach Genf (ca. 280 km) kostet für eine 3-Zimmer-Wohnung ca. CHF 3'500 bis CHF 5'500. Von Bern nach Lausanne (ca. 100 km) liegt der Preis bei CHF 2'500 bis CHF 4'000.
Wichtig: Kaution in Genf
In Genf ist die Mietkaution gesetzlich auf 2 Monatsmieten begrenzt (in der Deutschschweiz meist 3 Monate). Das solltest du beim Planen der Liquidität berücksichtigen.
Einwohnerkontrolle in der Romandie
In Genf heisst die Einwohnerkontrolle «Office cantonal de la population et des migrations» (OCPM). In Lausanne ist es der «Contrôle des habitants». Die Anmeldung muss auch hier innert 14 Tagen erfolgen, teilweise ist das online möglich.
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