Self-Storage — das eigenständige Einlagern von persönlichen Gegenständen in gemieteten Lagerboxen — ist in der Schweiz stark gewachsen. In Zürich, Genf und Basel gibt es mittlerweile Dutzende Anbieter. Aber was kostet das wirklich, und wann lohnt es sich?
Was ist Self-Storage?
Bei Self-Storage mietest du eine abschliessbare Lagerbox in einem Gebäude — von der Grösse eines grossen Schranks (2 m²) bis zu einem begehbaren Raum (50 m² und mehr). Du hast jederzeit Zugang zu deiner Box, kannst Sachen ein- und auslagern und bezahlst eine monatliche Miete.
Typische Kosten in der Schweiz
- Kleine Box (1-3 m²): CHF 60 bis CHF 150 pro Monat
- Mittlere Box (5-10 m²): CHF 150 bis CHF 350 pro Monat
- Grosse Box (15-20 m²): CHF 350 bis CHF 600 pro Monat
- Sehr grosse Einheit (25 m² und mehr): CHF 600 bis CHF 1'200 pro Monat
Zürich, Genf und Basel sind teurer als kleinere Städte und ländliche Regionen. Zugzone (ausserhalb Zentrum) ist günstiger.
Bekannte Anbieter in der Schweiz
- PubliBox: Breite Präsenz in der Deutschschweiz
- Storage24: Viele Standorte, 24-Stunden-Zugang
- Zebrabox: In verschiedenen Schweizer Städten
- Self-Storage Uster, Schlieren, Spreitenbach: Günstigere Aussenlagen
Wann lohnt sich Self-Storage?
- Zwischenlagerung beim Umzug (neue Wohnung noch nicht bereit)
- Saisonale Sachen (Skiausrüstung, Sommerreifen)
- Wohnung verkleinern, aber Möbel behalten
- Geschäftsunterlagen oder Warenlager für Kleinstunternehmen
Was beachten beim Self-Storage
Prüfe die Zugangsbedingungen: Gibt es 24-Stunden-Zugang? Klimatisierung (wichtig für empfindliche Sachen)? Sicherheitsvorkehrungen (Videoüberwachung, Alarm)? Was gilt bei Brand oder Einbruch (Versicherung)? Die eigene Hausratsversicherung deckt eingelagerte Sachen oft nur begrenzt — kläre das vorab.
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