In der Schweiz gibt es neben dem freien Wohnungsmarkt auch subventionierte Wohnungen — für Haushalte mit tiefem Einkommen. Besonders in Zürich, Genf, Basel und Bern existieren Programme, die bezahlbaren Wohnraum ermöglichen.
Was sind Sozialwohnungen?
Sozialwohnungen sind Wohnungen, die von der öffentlichen Hand (Stadt, Kanton) oder gemeinnützigen Organisationen (Genossenschaften) zu reduzierten Mietpreisen angeboten werden. Die Miete liegt 30 bis 50% unter dem Marktpreis.
Wer hat Anspruch?
Die Kriterien variieren je nach Stadt und Programm. Typisch:
- Einkommensgrenze: z.B. in Zürich max. CHF 65'000 steuerbares Einkommen (Einpersonen-Haushalt)
- Vermögensgrenze: z.B. max. CHF 100'000
- Wohnsitz in der Gemeinde seit X Jahren
- Keine übermässige Wohnfläche pro Person
Wie bewerben?
- Bei der Stadtverwaltung (Sozialdepartement) nach Programmen fragen
- Bei gemeinnützigen Genossenschaften anmelden
- Bewerbungsunterlagen einreichen (Steuererklärung, Einkommensnachweis)
- Warteliste: In Zürich und Genf oft mehrere Jahre
Zusätzliche Mietzuschüsse
Einige Kantone bieten Mietzuschüsse an — ein monatlicher Beitrag an die Miete für einkommensschwache Haushalte. In Basel-Stadt zum Beispiel gibt es das Programm «Wohnraumförderung Basel», das Zuschüsse von CHF 100 bis CHF 300 pro Monat gewährt.
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