Du lagerst dein Sofa, deinen Fernseher und ein paar Kartons im Self-Storage — und dann gibt es einen Brand oder Einbruch. Wer zahlt? Die Antwort ist nicht so einfach wie man denkt.
Hausratsversicherung und Aussenlagerung
Die meisten Schweizer Hausratsversicherungen decken eingelagerte Sachen ausserhalb der Wohnung nur begrenzt ab. Typisch ist ein Sublimit von 10 bis 20% der Versicherungssumme. Bei einer Hausratspolice von CHF 100'000 wären das CHF 10'000 bis CHF 20'000 für extern gelagerte Sachen — das kann ausreichend sein, muss aber nicht.
Was abgedeckt ist
Typischerweise abgedeckte Risiken (je nach Police):
- Feuer und Brand
- Einbruchdiebstahl
- Wasserschaden
- Elementarereignisse
Nicht abgedeckt: Schäden durch Feuchtigkeit, Schimmel, Ungeziefer, oder durch schlechte Lagerungsbedingungen (das ist dein Risiko als Lagernder).
Versicherung über den Lageranbieter
Viele Self-Storage-Anbieter bieten eigene Versicherungslösungen an. Diese decken oft die gleichen Risiken, sind aber auf den Wert deiner eingelagerten Sachen ausgelegt. Typische Kosten: CHF 10 bis CHF 40 pro Monat für einen Versicherungsschutz von CHF 10'000 bis CHF 50'000.
Wann lohnt sich eine Extrapolice?
Bei wertvollen Einlagerungen (Kunstwerke, Antiquitäten, teure Elektronik) ist eine Extraversicherung sinnvoll. Frag deinen Versicherer direkt nach einem «Erweiterungsdeckungsbaustein für Außenlagerung».
Wichtig vor dem Einlagern
Mach eine Liste des eingelagerten Inventars — mit Fotos und ungefährem Wert. Das erleichtert im Schadensfall die Schadensmeldung enorm und ist Voraussetzung für eine vollständige Entschädigung.
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