Ein Chalet in Grindelwald, ein Rustico im Tessin — der Traum vom Ferienhaus in der Schweiz ist weit verbreitet. Seit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative 2012 gelten aber besondere Regeln.
Zweitwohnungsinitiative: Was gilt?
Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil über 20% dürfen keine neuen Zweitwohnungen mehr bauen. Das betrifft viele Tourismusgemeinden: Grindelwald, Zermatt, St. Moritz, Verbier, Interlaken. Bestehende Zweitwohnungen können aber weiterhin gekauft und verkauft werden.
Preise für Ferienwohnungen
- Berner Oberland (Interlaken, Grindelwald): CHF 8'000 bis CHF 15'000/m²
- Wallis (Zermatt, Verbier): CHF 10'000 bis CHF 20'000/m²
- Tessin (Ascona, Lugano): CHF 6'000 bis CHF 12'000/m²
- Graubünden (Davos, St. Moritz): CHF 10'000 bis CHF 18'000/m²
- Weniger bekannte Orte: ab CHF 4'000/m²
Finanzierung
Für Zweitwohnungen verlangen Banken oft mehr Eigenkapital: 30 bis 40% statt 20%. Der Zinssatz kann leicht höher liegen. Die Tragbarkeitsberechnung ist strenger.
Laufende Kosten
Neben der Hypothek fallen an: Steuern am Standort (Eigenmietwert wird auch für Ferienhäuser berechnet), Nebenkosten, Unterhalt, eventuell Verwaltung (wenn du das Haus vermietest). Budget: CHF 5'000 bis CHF 15'000 pro Jahr neben der Hypothek.
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